Im BASF-Stammwerk Ludwigshafen fallen weiter Arbeitsplätze weg. Nach Angaben der „Rheinpfalz“ kritisiert der Ludwigshafener SPD-Chef Gregory Scholz den fortgesetzten Personalabbau und warnt vor den Folgen für den Standort.

Umsatz steigt, Belegschaft schrumpft

Anlass für Scholz’ Kritik ist der jüngste Quartalsbericht des Chemiekonzerns. Demnach stieg der Umsatz im dritten Quartal dieses Jahres unerwartet deutlich um 14 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro.

Gleichzeitig wurden in den ersten neun Monaten des Jahres mehr Stellen abgebaut als im gesamten Jahr 2025. Die Entwicklung verstärkt damit den Druck auf die Beschäftigung am Ludwigshafener BASF-Standort.

Forderung nach Verantwortung

Scholz fordert BASF auf, Arbeitsplätze zu sichern und die Sparmaßnahmen mit Verantwortung zu verbinden. Weitere konkrete Schritte des Konzerns oder eine Stellungnahme zu den Forderungen werden in dem vorliegenden Bericht nicht genannt.