Die Ludwigshafener SPD hat den Rückzug des Speyerer Bischofs Karl-Heinz Wiesemann bedauert und zugleich Respekt für seine Entscheidung geäußert. Wiesemann hatte seinen Abgang am 19. August angekündigt. Wer die Leitung des Bistums künftig übernimmt, ist nach Angaben des Berichts weiterhin offen.
Für die SPD verliert die Region mit Wiesemann einen wichtigen Ansprechpartner auf kirchlicher Seite. Die Partei beschreibt die Zusammenarbeit mit dem Bischof als besonders kooperativ und hebt seine Offenheit gegenüber gesellschaftlichen Themen hervor.
Würdigung durch die SPD-Stadtratsfraktion
Julia May, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, bezeichnete Wiesemann als aufgeschlossenen, modernen und progressiven Kooperationspartner. Ihre Erklärung bezieht sich dabei nicht nur auf Ludwigshafen, sondern auf die gesamte Region und Gesellschaft.
„Mit Bischof Wiesemann verliert unsere Region und die gesamte Gesellschaft einen außergewöhnlich aufgeschlossenen, modernen und progressiven Kooperationspartner auf Seiten der Kirche“
Die SPD verbindet mit dem Rücktritt damit ausdrücklich kein politisches Urteil, sondern eine Anerkennung der bisherigen Zusammenarbeit. Als Grund für den Rückzug wird Wiesemanns Gesundheit genannt. Eine Entscheidung über seine Nachfolge steht noch aus.