Bei einer Schwerpunktkontrolle in Ludwigshafen-Rheingönheim hat die städtische Verkehrsüberwachung am Freitagabend konsequent gegen Verstöße im öffentlichen Verkehrsraum vorgegangen. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 70 gebührenpflichtige Verwarnungen aus. Fünf Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden außerdem 13 Fahrzeuge vornotiert. Darunter waren Anhänger und Wohnwagen, die dauerhaft im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt worden waren. Für die betroffenen Halterinnen und Halter bedeutet das: Die Fahrzeuge werden nicht sofort erneut entfernt, aber die Stadt behält sie im Blick.

Nachkontrolle nach zwei Wochen

Die vornotierten Fahrzeuge sollen nach zwei Wochen erneut überprüft werden. Wurden sie bis dahin nicht bewegt, droht eine gebührenpflichtige Verwarnung. Die Kontrolle kann damit auch für Halter von Anhängern und Wohnwagen weitere Kosten nach sich ziehen, wenn die Fahrzeuge weiterhin am selben öffentlichen Standort stehen.

Kontrolle dauerte dreieinhalb Stunden

Die Schwerpunktkontrolle lief von 18.30 Uhr bis 22 Uhr. Beteiligt waren vier Teams mit zwei Hilfspolizisten sowie einer Führungskraft. Die Aktion richtete sich damit nicht nur gegen einzelne Parkverstöße, sondern überprüfte den ruhenden Verkehr in Rheingönheim gezielt.

Die Stadtverwaltung machte keine weiteren Angaben dazu, in welchen Straßen die Fahrzeuge kontrolliert wurden oder wie hoch die Kosten für die Abschleppmaßnahmen ausfielen. Fest steht: Für fünf Fahrzeughalter endete die Kontrolle mit dem Abtransport des Fahrzeugs, während 13 weitere nun eine zweiwöchige Frist zur Veränderung ihrer Parksituation haben.