Die Sanierung der beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen sorgt für eine politische Forderung nach mehr Abstimmung: Die SPD-Landtagsabgeordneten Boris Weirauch aus Mannheim und Gregory Scholz aus Ludwigshafen wollen einen regionalen Brückengipfel. Aus ihrer Sicht sollen die Verantwortlichen transparenter informieren, die Arbeiten besser koordinieren und weitere Akteure stärker einbinden.
Die Initiative geht aus einer Pressemeldung der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg hervor. Organisieren sollen das Treffen die Städte Mannheim und Ludwigshafen. Vorgesehen ist, Vertreter der Verkehrsministerien von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, der zuständigen Bundesbehörden, der Metropolregion Rhein-Neckar und der Wirtschaft an einen Tisch zu bringen.
Städte sollen Verantwortung nicht allein tragen
Nach Ansicht der SPD kann die Verantwortung für die Sanierung der Bundesstraßen nicht allein bei Mannheim und Ludwigshafen liegen. Die Forderung wird von der Mannheimer Bundestagsabgeordneten Isabel Cademartori unterstützt.
Auch Mannheims Baubürgermeister Ralf Eisenhauer sieht in den Arbeiten eine Möglichkeit, das Verkehrssystem der Region langfristig zukunftsfähig auszurichten. Zugleich verbindet er die Brückensanierung mit dem Ziel, die Innenstädte vom Autoverkehr zu entlasten.
Was jetzt vorgeschlagen wird
- Ein gemeinsames Treffen der beteiligten Stellen soll organisiert werden.
- Die Sanierung der beiden Rheinbrücken soll transparenter und besser koordiniert werden.
- Ministerien, Bundesbehörden, Region und Wirtschaft sollen beteiligt werden.
Konkrete Angaben zu einem Termin oder zu einzelnen Sanierungsschritten nennt die vorliegende Meldung nicht. Fest steht zunächst die politische Forderung nach einem regionalen Austausch über die Zukunft der Rheinquerungen und des Verkehrssystems in Mannheim und Ludwigshafen.