Das Niedrigwasser auf Rhein und Neckar setzt der Binnenschifffahrt im Raum Ludwigshafen und Mannheim deutlich zu. Schiffführer Patrick Mnich muss seine Fahrt an die schwierigen Bedingungen anpassen: Sein Frachter ist nach Angaben der Rheinpfalz nur mit einem Zehntel der möglichen Ladung unterwegs.
Für die Schifffahrt bedeutet der sinkende Wasserstand weniger Spielraum bei der Beladung und damit eine besondere navigatorische Herausforderung. Die niedrigen Pegelstände machen sich nicht nur auf dem Rhein, sondern auch auf dem Neckar bemerkbar. Wie die Zeitung berichtet, versuchen einige Kapitäne dennoch, ihre Fahrten fortzusetzen.
Frachter warten in Mannheim
Andere Schiffe können dagegen zunächst nicht weiterfahren. Mehrere Frachter pausieren an den Mannheimer Anlegestellen. Auch ein schwimmendes Science-Center musste vor der Schleuse in Feudenheim ungeplant einen Zwischenstopp einlegen.
Die Situation zeigt, wie stark die Binnenschifffahrt von den Wasserständen abhängig ist. Während manche Schiffsführer den Betrieb trotz der „Flussflaute“ aufrechterhalten, zwingt das Niedrigwasser andere zu Unterbrechungen. Konkrete Angaben dazu, wie lange die Einschränkungen im Raum Ludwigshafen und Mannheim andauern, enthält der vorliegende Bericht nicht.
Für die betroffenen Schiffsführer bleibt damit vor allem Vorsicht entscheidend. Im Seemannsjargon heißt es passend zur Lage: „Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!“