Nach dem überraschenden Rücktritt von Bischof Karl-Heinz Wiesemann ist die vorläufige Leitung des Bistums Speyer geklärt. Der gebürtige Ludwigshafener Markus Magin übernimmt das Amt des Diözesanadministrators und führt das Bistum, bis ein neuer Bischof eintrifft.
Magin ist 60 Jahre alt. Er wurde in Ludwigshafen geboren und wuchs in Mutterstadt auf. Damit übernimmt ein Geistlicher mit regionaler Herkunft eine zentrale Übergangsaufgabe für die katholischen Gemeinden im Bistum Speyer.
Übergang bis zur Ernennung eines neuen Bischofs
Die Nachricht vom Rücktritt Wiesemanns hatte die Katholiken in der Region am Mittwoch überrascht. Seit Samstag steht fest, wer das Bistum zunächst leitet. Der Titel des Amtes lautet Diözesanadministrator.
Die Aufgabe ist vor allem verwaltender Natur. Magin soll das Bistum übergangsweise führen, während die Nachfolge Wiesemanns geregelt wird. Grundsätzliche Richtungsentscheidungen bleiben dem künftigen Bischof vorbehalten, der den Bischöflichen Stuhl von Karl-Heinz Wiesemann übernimmt.
Wer Markus Magin ist
Der neue Übergangsleiter wird als Feinmechaniker und Seelsorger vorgestellt. Seine Verbindung zu Ludwigshafen besteht durch seine Geburt in der Stadt; aufgewachsen ist Magin im benachbarten Mutterstadt.
Für die katholische Kirche in der Region beginnt damit eine Übergangsphase. Magins Aufgabe endet, sobald ein neuer Bischof für das Bistum Speyer feststeht und eintrifft. Bis dahin liegt die vorläufige Verwaltung des Bistums bei ihm.