Das St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen will seine Energiekosten deutlich senken. Gemeinsam mit den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL) soll auf einer bislang brach liegenden Fläche eine große Photovoltaikanlage entstehen. Nach Angaben von DIE RHEINPFALZ geht es um Einsparungen in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro.
Die TWL investieren dafür 3,1 Millionen Euro. Geplant ist ein Solarpark mit einer Leistung von fast zwei Megawatt. Der dort erzeugte Strom soll direkt dem Krankenhaus zugutekommen und den Anteil erneuerbarer Energie an der Versorgung des Hauses erhöhen.
Solarstrom direkt zum Krankenhaus
Zum Projekt gehört neben der Photovoltaikanlage auch eine Direktleitung. Dadurch soll der erzeugte Strom unmittelbar zum St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus gelangen. Zusätzlich ist ein Batteriespeicher vorgesehen, der Bestandteil der neuen Energieversorgung sein soll.
Die Vereinbarung macht die TWL zum Vertragspartner für grünen Strom des Krankenhauses. Für den Klinikstandort bedeutet das eine zusätzliche eigene beziehungsweise standortnahe Quelle für erneuerbare Energie. Wie schnell die Anlage gebaut und in Betrieb genommen werden soll, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Wer an dem Vorhaben beteiligt ist
Als Beteiligte werden Jürgen Will und Marco Wiechmann vom St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus sowie Thomas Mösl und Dieter Feid von den TWL genannt. Die geplante Anlage soll eine ungenutzte Fläche in Ludwigshafen für die Stromerzeugung nutzbar machen.
Konkrete Angaben zum Standort der brach liegenden Fläche, zum Baubeginn oder zu den erwarteten jährlichen Einsparungen liegen in der zugrunde liegenden Meldung nicht vor. Fest steht nach den veröffentlichten Informationen, dass die Investition auf eine langfristig stärkere Nutzung von Solarstrom am Krankenhaus zielt.