Das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die politische Landschaft nach Einschätzung des Ludwigshafener CDU-Kreisvorsitzenden Torbjörn Kartes deutlich verändert. Die Union verlor die Wahl klar, während die AfD mit Abstand stärkste Partei wurde.

Kartes, der seit 2018 Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Ludwigshafen ist, wurde von der Rheinpfalz um eine Einordnung des Wahlausgangs gebeten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich das Resultat aus Sicht eines Geschichtslehrers erklären lässt.

Kartes spricht von historischem Wahlergebnis

Der Ludwigshafener CDU-Chef bezeichnete den Ausgang als „historisches Wahlergebnis“. Zugleich erklärte er, die Entwicklung habe sich bereits in den vergangenen Wochen abgezeichnet. Aus seiner Sicht kamen mehrere Ursachen zusammen.

Es ist ein historisches Wahlergebnis, das sich in den vergangenen Wochen abgezeichnet hat. Da sind mehrere Ursachen zusammengekommen. Sie haben die politische Landschaft extrem verschoben.

Eine detaillierte Aufschlüsselung der einzelnen Ursachen enthält das vorliegende Material nicht. Fest steht nach Kartes’ Einschätzung jedoch, dass die Wahl die politischen Kräfteverhältnisse in Sachsen-Anhalt stark verändert hat.

Einordnung aus Ludwigshafen

Die Bewertung kommt von einem Politiker aus Ludwigshafen: Torbjörn Kartes führt den örtlichen CDU-Kreisverband seit 2018. Seine Stellungnahme verbindet damit die landespolitische Wahl in Sachsen-Anhalt mit der Perspektive des Ludwigshafener CDU-Vorsitzenden.