In Ludwigshafen sollen Migrantenvereine künftig enger zusammenarbeiten. Zu einem ersten Netzwerktreffen der Stadtverwaltung kamen rund 20 Vertreter aus 13 Vereinen zusammen. Im Mittelpunkt standen die praktische Vereinsarbeit, die Bedürfnisse unterschiedlicher Gemeinschaften und die Frage, wie die Stadt die Organisationen im Alltag unterstützen kann.
Sportvereine und religiöse Organisationen im Austausch
Nach Angaben der Stadt nahmen sowohl Sportvereine als auch religiöse Organisationen an dem Treffen teil. Die Vereine verstehen sich als Brücke zwischen der Verwaltung und den jeweiligen Gemeinschaften. Ziel war es, dass sich die Beteiligten besser kennenlernen, Erfahrungen teilen und gemeinsame Ansätze für die Integrationsarbeit entwickeln.
In drei Gesprächsrunden sprachen die Teilnehmenden unter anderem über den täglichen Vereinsbetrieb und Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit mit der Stadt. Dabei entstanden erste Ideen für gegenseitige Unterstützung – etwa bei Räumen, Informationen und praktischen Fragen der Vereinsarbeit.
LUnited stellt Angebote vor
Auch Vertreter der Engagement-Agentur LUnited waren bei dem Treffen dabei. Sie informierten über ihre Angebote und gaben den Vereinsvertretern Hinweise für deren Arbeit.
Die Abteilung Integration der Stadt Ludwigshafen will die gesammelten Themen nun auswerten. Daraus sollen weitere Schritte für die Unterstützung und Vernetzung der Vereine entstehen.
Das nächste Netzwerktreffen ist für das Frühjahr 2027 geplant. Es soll bei einem der beteiligten Vereine stattfinden.