Das Scheitern der CDU an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sorgt auch in Ludwigshafen für Unruhe. Torbjörn Kartes, Vorsitzender der Ludwigshafener CDU, fordert von der Bundesregierung ein entschlosseneres Vorgehen und Reformen für das Land.
Nach dem Wahlergebnis vom Sonntag herrscht der Quelle zufolge Frust an der CDU-Basis in Ludwigshafen. Dass die CDU in Mecklenburg-Vorpommern nicht die notwendige Zustimmung für den Einzug in den Landtag erreichte, habe viele Parteimitglieder schockiert.
Kartes sieht Handlungsbedarf in Berlin
Kartes richtet seinen Appell an die Bundesregierung. Sie müsse sich „endlich handlungsfähig zeigen“ und die notwendigen Reformen umsetzen. Welche konkreten politischen Änderungen der Ludwigshafener CDU-Chef damit meint, wird in dem Bericht nicht näher ausgeführt.
Mit Blick auf die Entwicklung vor der Wahl sagte Kartes:
„Ich hätte es lange nicht für möglich gehalten - aber es hat sich dann in den Umfragen vor der Wahl abgezeichnet“
Damit beschreibt der Ludwigshafener CDU-Chef, dass sich das schlechte Abschneiden nach seiner Einschätzung bereits in den Umfragen vor dem Wahltag angedeutet hatte. Das Ergebnis hat die Stimmung an der örtlichen Parteibasis dennoch deutlich belastet.
Folgen für die CDU in Ludwigshafen
Der Bericht ordnet die Reaktion vor allem politisch ein: Der Ludwigshafener CDU-Vorsitzende verbindet das Wahldebakel mit der Forderung nach einer handlungsfähigen Bundesregierung. Weitere Entscheidungen der Partei in Ludwigshafen oder konkrete nächste Schritte werden nicht genannt.