Knapp 160 Millionen Euro aus Bundesmitteln sollen in die städtische Infrastruktur von Ludwigshafen fließen. Der Stadtrat hat dafür einem Gesamtpaket mit vier großen Projekten zugestimmt. Gegen den Beschluss stimmten nach Angaben der Rheinpfalz ausschließlich die Grünen.

Das Geld stammt aus dem sogenannten Sondervermögen des Bundes für Investitionen in die städtische Infrastruktur. Für Ludwigshafen eröffnet sich damit trotz der angespannten Haushaltslage ein ungewöhnlicher finanzieller Spielraum. Die Stadt gehört zu den hochverschuldeten Kommunen; bislang steht im Stadtrat daher häufig die Frage im Mittelpunkt, welche Vorhaben überhaupt noch finanzierbar sind.

Eberthalle bleibt vorerst offen

Zu den Vorhaben gehört offenbar auch die Eberthalle. Ob das Gebäude tatsächlich saniert werden kann, ist allerdings noch nicht entschieden. Zunächst soll die Bausubstanz untersucht werden. Erst danach lässt sich klären, ob eine Sanierung technisch und finanziell umgesetzt werden kann.

Welche weiteren drei Großprojekte Teil des beschlossenen Pakets sind und wie die einzelnen Investitionen umgesetzt werden sollen, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht hervor. Fest steht: Der Stadtrat hat das Gesamtpaket grundsätzlich freigegeben. Die Debatte über die konkrete Verwendung der Bundesmittel dürfte damit in den kommenden Planungsschritten weitergehen.