Die Stadt Ludwigshafen will den Hitzeschutz massiv ausbauen. Anlass sind extreme Temperaturen, die in der Innenstadt bereits deutlich über 40 Grad lagen. Vor der Rhein-Galerie wurden laut einem Hitzetest Mitte Juli 46 Grad gemessen.

Damit steigt der Handlungsdruck vor allem im Zentrum von Ludwigshafen. Nach Angaben der RHEINPFALZ wurden ähnlich hohe Temperaturen auch auf anderen Plätzen der Innenstadt festgestellt. Die Messungen zeigen, wie stark sich besonders dicht bebaute und wenig verschattete Bereiche aufheizen können.

Maßnahmenpaket für die Innenstadt

Die Stadt arbeitet derzeit an einem konkreten Bündel von Maßnahmen. Es soll den Hitzeschutz in Ludwigshafen deutlich verbessern und den Bedarf an Abkühlung sowie Verschattung im Zentrum berücksichtigen.

Welche einzelnen Projekte umgesetzt werden, geht aus dem vorliegenden Bericht noch nicht hervor. Fest steht nach den Angaben der Stadt jedoch, dass der Ausbau massiv erfolgen soll. Finanziert werden soll der Millioneninvest dem Titel zufolge aus dem Sondervermögen.

Besonders betroffen: Plätze ohne Schatten

Die hohen Messwerte vor der Rhein-Galerie und auf weiteren Innenstadtplätzen machen deutlich, wo die Stadt ansetzen will: Dort, wo sich die Hitze besonders stark sammelt und Schatten- oder Abkühlungsmöglichkeiten fehlen, besteht nach dem Hitzetest ein großer Bedarf.

Für die Einwohnerinnen und Einwohner bedeutet das zunächst: Die Stadt plant eine umfassende Reaktion auf die zunehmende Belastung durch Hitzeperioden. Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung des Maßnahmenpakets stehen noch aus.