Mit Gottesdiensten in Kneipen und neuen Angeboten für die Stadt will Manfred Heitz Kirche näher zu den Menschen bringen. Der 52-Jährige ist seit März als Pionier für die Quartier- und Cityseelsorge in Ludwigshafen tätig.

Heitz gilt in der katholischen Kirche als vielseitig engagiert. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen nach dem vorliegenden Interview neue Formen kirchlicher Begegnung außerhalb klassischer Kirchenräume. Dazu gehören auch sogenannte Kneipengottesdienste.

Kirche soll wieder attraktiver werden

Die Ausgangslage in Ludwigshafen ist schwierig: Nach Angaben des Interviews gibt es in der Stadt nur noch etwas mehr als 35.000 Katholiken. Zugleich verliert die Kirche weiterhin Mitglieder. Heitz wurde gefragt, ob er daran glaubt, dass sich diese Entwicklung irgendwann umkehren kann.

„Kirche kann sicher wieder an Attraktivität gewinnen, davon bin ich überzeugt.“

Mit seiner Tätigkeit in der Quartier- und Cityseelsorge soll Heitz neue Zugänge schaffen. Der Ansatz richtet sich damit nicht nur an Menschen, die regelmäßig Gottesdienste besuchen, sondern auch an jene, die kirchliche Angebote in ihrem Alltag oder in ihrem Stadtviertel wahrnehmen könnten.

Gespräche über Kirche, Papst und Bischof

Das Interview behandelt außerdem das Motto des letzten Katholikentags, das Heitz als möglichen Titel für einen Rocksong bezeichnet. Auch Papst Leo XIV. und der Rückzug des Bischofs werden als Themen genannt. Konkrete Termine oder Orte für weitere Kneipengottesdienste nennt der vorliegende Text nicht.

Für Ludwigshafen bleibt damit offen, wie Heitz seine neue Aufgabe im Detail ausgestalten wird. Fest steht laut Quelle lediglich: Seit März arbeitet er als Pionier für Quartier- und Cityseelsorge in der Stadt und setzt dabei auf neue Formen kirchlicher Ansprache.