Eine Ludwigshafener Naturschutzgruppe beteiligt sich an einem bundesweiten Forschungsprojekt zur Artenvielfalt von Nachtfaltern. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Arten in der Region vorkommen und wie sich ihre Vielfalt systematisch erfassen lässt.

Für die Untersuchung setzt die Ornithologische Beobachtungsstation Altrhein, kurz Orbea, auf moderne Technik: Ein Überwachungsgerät für bestimmte Insekten wird mit einer Kamerafalle eingesetzt. Auf einem Bild sind Klaus Eisele und Levin Hecke von Orbea beim Warten eines solchen Geräts zu sehen.

Forschung mit Kamera und künstlicher Intelligenz

Orbea nimmt am bundesweiten Insektenforschungsprojekt LEPMON teil. Nach Angaben von Orbea-Sprecher Klaus-Peter Rieser geht es bei dem Kooperationsprojekt darum, die Artenvielfalt von Nachtfaltern in der Region mit moderner Kameratechnologie und künstlicher Intelligenz systematisch zu erfassen.

Die dabei gewonnenen Daten sollen anschließend wissenschaftlich ausgewertet werden. Das Projekt verbindet damit den praktischen Einsatz der Naturschutzgruppe vor Ort mit einer bundesweiten Forschungsarbeit.

Warum Nachtfalter im Fokus stehen

Nachtfalter bilden den Schwerpunkt der Untersuchung. Welche konkreten Arten in Ludwigshafen oder an einzelnen Standorten festgestellt werden, geht aus den vorliegenden Angaben noch nicht hervor. Auch Ergebnisse der Erfassung oder ein Zeitplan für die weitere Auswertung werden in der Quelle nicht genannt.

Fest steht jedoch: Die Ludwigshafener Gruppe stellt ihre Beobachtungstechnik für ein Forschungsprojekt bereit, das die Vielfalt dieser Insekten messbar machen und wissenschaftlich untersuchen möchte.