Ein Jahr nach der Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen steht Jens Peter „JP“ Gotter weiterhin im Blickpunkt der lokalen Politik. Der SPD-Mann unterlag vor knapp einem Jahr Klaus Blettner von der CDU. Nun spricht Gotter darüber, wie er auf den Wahlkampf zurückblickt und was er seiner Partei heute rät.
Am Wahlabend war Gotter als SPD-Kandidat angetreten. Neben ihm stand der frühere Ludwigshafener SPD-Chef David Guthier, der inzwischen Sozialdezernent ist. Im Hintergrund war Klaus Blettner zu sehen, der später die Wahl gewann.
Wie Gotter heute auf seinen Wahlkampfslogan reagiert
Besonders aufmerksam wurde im Wahlkampf der Slogan „Der Mann kann“. Im Gespräch wird Gotter gefragt, wie häufig er heute noch auf den Spruch angesprochen wird, der auf manche Menschen chauvinistisch wirkte.
„Die Leute sagen ‚Ich kenne Sie doch‘ oder fragen ‚Woher kenne ich Sie?‘ Aber auf den Kampagnenspruch praktisch gar nicht.“
Auf die Frage reagierte Gotter laut Bericht mit einem Lachen. Der Slogan selbst scheint im Alltag damit weniger präsent zu sein als der Kandidat und die Erinnerung an den Wahlkampf.
Ratschläge für die SPD
Das Gespräch dreht sich außerdem um die Frage, welche Empfehlungen „JP“ Gotter seiner Partei nach der verlorenen Oberbürgermeisterwahl gibt. Der Bericht ordnet ihn weiterhin als SPD-Mann ein und stellt seine heutige Sicht auf die Partei und den zurückliegenden Wahlkampf in den Mittelpunkt.
Die Wahl liegt knapp ein Jahr zurück. Klaus Blettner setzte sich damals gegen Gotter durch und wurde zum Wahlsieger. Gotters öffentliche Einordnung bietet damit einen Rückblick auf die Ludwigshafener OB-Wahl und ihre politische Nachwirkung.