Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod wollen das Klinikum Ludwigshafen (KliLU) und die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) mehr Menschen als Ersthelfer gewinnen. Beide Einrichtungen unterstützen die Aktion „LU-MA gegen den plötzlichen Herztod“, die von der Deutschen Herzstiftung gefördert wird.

Im Mittelpunkt steht die Katretter-App. Über sie sollen zusätzliche Ersthelfer erreicht werden, die im Notfall schnell Unterstützung leisten können. Die Aktion wird vom Institut für Herzinfarktforschung getragen. Nach Angaben der beteiligten Fachleute zählt bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand jede Minute.

Gemeinsames Projekt für Ludwigshafen und Mannheim

Die Initiative verbindet damit die medizinischen Einrichtungen in Ludwigshafen und Mannheim. Bei der Vorstellung waren unter anderem Friso Janßen, Professor Ralf Zahn, Fred Blaschke, Professor Ibrahim Akin, Professor Uwe Zeymer und Michael Henschel beteiligt.

Professor Uwe Zeymer, Stiftungsvorstand, verwies bei der Präsentation auf die Größenordnung des Problems: „Rund 70.000 Menschen in Deutschland erleiden einen Herz-Kreislauf-Stillstand“, sagte er.

Warum Ersthelfer gesucht werden

Die Kampagne richtet sich an Menschen, die sich als Ersthelfer für die Katretter-App gewinnen lassen. Ihr Ziel ist es, im Umfeld eines medizinischen Notfalls schneller Hilfe zu ermöglichen. Die Initiatoren stellen die Aktion deshalb unter das gemeinsame Anliegen, gegen den plötzlichen Herztod vorzugehen.

Für Ludwigshafen ist das Klinikum als Unterstützer an dem regionalen Projekt beteiligt. Gemeinsam mit der Universitätsmedizin Mannheim und der Deutschen Herzstiftung soll die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung rascher Hilfe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand gelenkt werden.