Das Krisentelefon für Ludwigshafen und die umliegende Region soll weiterhin Menschen in psychischen Krisen sowie deren Angehörigen abends, am Wochenende und an Feiertagen zur Seite stehen. Im Ludwigshafener Sozialausschuss wurde jetzt eine Anpassung der Aufwandsentschädigung thematisiert.

Der Service besteht seit dem Jahr 2000. Gemeinsam getragen wird er von Ludwigshafen, Frankenthal, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Im Jahr 2004 wurde das Angebot um Neustadt und den Landkreis Bad Dürkheim erweitert.

Hilfe außerhalb regulärer Erreichbarkeiten

Das Krisentelefon richtet sich an Menschen in psychischen Krisen ebenso wie an Angehörige. Es soll insbesondere dann Rat und Entlastung ermöglichen, wenn reguläre Dienste und Einrichtungen der psychosozialen Versorgung nicht erreichbar sind. Dazu gehören laut dem Bericht vor allem die Abendstunden, Wochenenden und Feiertage.

Unterstützung kann demnach bereits im persönlichen Umfeld beginnen. Angehörige und Freunde können Verhaltensänderungen wahrnehmen und einfühlsam das Gespräch suchen. Das Krisentelefon ergänzt diese erste Unterstützung durch Beratung in Krisensituationen.

Konkrete Höhe bleibt offen

Andrea Hilbert erläuterte die Funktion des Angebots in der jüngsten Sitzung des Ludwigshafener Sozialausschusses. Die vorliegende Berichterstattung nennt jedoch weder die bisherige noch die künftig geltende Höhe der Aufwandsentschädigung. Auch ein Zeitpunkt für die Anpassung wird darin nicht angegeben.