Das St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen soll beim Schutz vor großer Hitze eine besondere Rolle übernehmen. Rheinland-Pfalz plant, Hitzeschutzprojekte an Kliniken künftig vollständig zu finanzieren. Damit reagiert das Land nach Angaben des „Mannheimer Morgen“ auf rund 1.600 Hitzetote.

Das Ludwigshafener Krankenhaus wird in dem Bericht als Vorreiter eines Klima-Modellprojekts vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kliniken ihre Patientinnen und Patienten besser vor hohen Temperaturen schützen können.

Unterschiede zwischen den Gebäudeteilen

Die bauliche Situation am Standort zeigt dabei eine wichtige Herausforderung: Der Gebäudeteil mit der Intensivstation ist bereits klimatisiert. Das Bettenhaus verfügt dagegen nicht über eine Klimatisierung. Das geht aus der Bildbeschreibung des Berichts hervor.

Gerade in Krankenhäusern können hohe Temperaturen für kranke, ältere oder besonders gefährdete Menschen belastend sein. Welche konkreten Maßnahmen im Ludwigshafener Projekt umgesetzt werden, wird in dem frei zugänglichen Artikel allerdings nicht näher erläutert.

Land will Kliniken künftig stärker unterstützen

Der Bericht ordnet das Projekt in eine geplante Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz ein. Künftig sollen Hitzeschutzprojekte an Kliniken vollständig finanziert werden. Für Krankenhäuser bedeutet das eine bessere Grundlage, um technische oder bauliche Schutzmaßnahmen gegen Hitze voranzutreiben.

Der Artikel erschien am 25. August 2026. Als Autor wird Julian Eistetter genannt. Der vollständige Beitrag ist beim „Mannheimer Morgen“ nur nach Anmeldung beziehungsweise im Rahmen eines Abonnements abrufbar.