Die CDU in Ludwigshafen drängt auf einen systematischen Hitzeschutz für die Stadt. Im Mittelpunkt ihrer Forderung steht eine Prioritätenliste, die besonders gefährdete Menschen gezielt berücksichtigen soll.
Nach Angaben der Ludwigshafener Christdemokraten müssen der Schutz von Kleinkindern und Schülern sowie älteren Menschen stärker in den Blick genommen werden. Als konkretes Beispiel nennt der Bericht die Abkühlung am Rathausplatz.
WHO empfiehlt langfristige Hitzeaktionspläne
Hintergrund der Debatte ist ein im Juni aktualisierter Leitfaden der Weltgesundheitsorganisation WHO/Europa. Darin empfiehlt die Organisation einen systematischen und langfristig angelegten Ansatz, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schützen.
Zu den ausdrücklich besonders gefährdeten Gruppen zählt die WHO ältere Menschen sowie Säuglinge und Kleinkinder. Die CDU-Forderung greift damit Empfehlungen auf, die einen gezielten und dauerhaft geplanten Umgang mit Hitze nahelegen.
Forderung nach klaren Prioritäten
Die Ludwigshafener Christdemokraten verlangen nach Darstellung des Berichts, beim Hitzeschutz nicht nur einzelne Maßnahmen zu betrachten, sondern die Vorgehensweise insgesamt zu strukturieren. Welche konkreten Punkte auf einer Prioritätenliste stehen und wann sie umgesetzt werden könnten, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht hervor.