Wer in Ludwigshafen unterwegs ist, begegnet ihnen immer häufiger: Die lila-pinken Fahrräder des Lieferdienstes Flink sind seit Jahren im Stadtgebiet präsent. Besonders an Ampeln und auf viel befahrenen Straßen fallen die Fahrer auf – nicht nur wegen der Unternehmensfarben, sondern auch wegen ihrer teils auffälligen Fahrweise.

Seit fünf Jahren radeln die firmenintern sogenannten „Rider“ durch Ludwigshafen. Nach einer Anfrage bei der Berliner Firmenzentrale ist die Tendenz steigend. Wie viele Fahrer aktuell in Ludwigshafen unterwegs sind oder wie viele Bestellungen sie ausliefern, geht aus den vorliegenden Angaben jedoch nicht hervor.

Flink-Rider prägen das Stadtbild

Ein Beispiel für die sichtbare Präsenz der Kuriere ist der Bereich am Friedenspark. Dort wurde ein Fahrer an einer Ampel beobachtet. Die markante Farbgebung macht die Lieferfahrräder im Straßenverkehr leicht erkennbar und hat dazu beigetragen, dass die Rider inzwischen zum vertrauten Bild in der Stadt gehören.

Das Prinzip des Fahrradlieferdienstes ist allerdings keineswegs neu. Schon früher waren Kuriere auf zwei Rädern unterwegs, damals häufig mit Brot oder Brötchen. Sie brachten die Waren zu Kunden in der näheren Umgebung von Bäckereien – eine Zeit, in der es laut Bericht noch fast an jeder Straßenecke eine Bäckerei gab.

Keine neue Erfindung, aber ein wachsender Dienst

Flink steht damit für eine moderne Variante eines bekannten Liefermodells: Waren werden per Fahrrad direkt zu den Kunden gebracht. Neu ist vor allem die auffällige, einheitliche Gestaltung der Räder und die Präsenz des Dienstes in Großstädten. Für Ludwigshafen bedeutet die Entwicklung: Die lila-pinken Flitzer dürften künftig noch häufiger im Stadtverkehr zu sehen sein.