Eckhard „Ecki“ Seeber, der langjährige Chauffeur des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl, ist tot. Seeber starb am Montag im Alter von 87 Jahren – einen Tag vor seinem 88. Geburtstag. Das teilte seine Tochter in Ludwigshafen der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatte der „Spiegel“ über den Tod berichtet.
Für Ludwigshafen ist Seeber besonders mit dem früheren Bundeskanzler und dessen Wohnort Oggersheim verbunden. Ein im Zusammenhang mit dem Bericht veröffentlichtes Foto zeigt ihn am 17. Juni 2017 nach einem Kondolenzbesuch am Haus Kohls in Oggersheim. Im Hintergrund sind Kohls Witwe Maike Kohl-Richter sowie Kai Diekmann, der frühere „Bild“-Chefredakteur und Kohl-Vertraute, zu sehen.
Mehr als nur der Fahrer
Seeber chauffierte Helmut Kohl rund vier Jahrzehnte lang. In dieser Zeit fuhr er den früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten und späteren Bundeskanzler durch die Welt. Insgesamt kamen dabei mehr als fünf Millionen Kilometer zusammen.
Seeber galt dabei nicht nur als Fahrer, sondern auch als enger Vertrauter und Begleiter Kohls. Seine Rolle beschrieb er selbst einmal knapp: „Der Chef macht die Politik, und ich fahre.“
Verbindung zu Kohl blieb bestehen
Auch nach dem Tod Helmut Kohls im Juni 2017 blieb Seeber mit dem Andenken an seinen langjährigen Arbeitgeber verbunden. Er nahm an einem Gedenkgottesdienst für den früheren Bundeskanzler teil.
Der Tod Seebers wurde von seiner Tochter in Ludwigshafen bestätigt. Weitere Angaben zu den Umständen seines Todes enthält die vorliegende Meldung nicht.