Im Kieferweiher in Ludwigshafen sind Cyanobakterien nachgewiesen worden. Untersuchungen von Wasserproben bestätigten den Verdacht auf eine Massenvermehrung potenziell toxinbildender Bakterien. Die Stadt warnt deshalb vor dem Kontakt mit den betroffenen Bereichen und fordert besondere Vorsicht mit Tieren.

Proben bestätigen Verdacht

Der Bereich Umwelt und Klima der Stadt Ludwigshafen hatte am 1. September 2026 Proben aus dem Gewässer entnommen und mikroskopisch untersuchen lassen. Anlass war der Verdacht auf ein Vorkommen von Cyanobakterien im Kieferweiher. Wie die Stadt am Donnerstagmittag berichtete, bestätigte die Auswertung der Proben diesen Verdacht.

Am windzugewandten Ufer werden die Bakterien laut Stadt in großer Zahl zusammengetrieben. Dort bilden sie eine schmierige, grüne Schleimschicht an der Wasseroberfläche. Die sichtbare Ansammlung ist damit vor allem an diesen Uferabschnitten zu erwarten.

Warnung für Menschen und Hunde

Cyanobakterien können Gifte produzieren. Nach Angaben der Stadt können diese unter anderem Leberschädigungen, Haut- und Schleimhautreizungen, Brechdurchfall sowie Luftnot verursachen. Menschen sollten die betroffenen Bereiche daher so gut wie möglich meiden.

Besonders wichtig ist die Warnung für Hunde und andere Tiere: Sie dürfen dort auf keinen Fall Wasser trinken. Die Stadtverwaltung hatte bereits in der vergangenen Woche Warnschilder am Kiefweiher aufgestellt. Diese Schilder bleiben zu beachten.

Für Besucher bedeutet das: Uferbereiche mit grüner, schleimiger Ansammlung sollten nicht betreten beziehungsweise gemieden werden. Auch beim Aufenthalt mit Haustieren ist darauf zu achten, dass kein Tier Wasser aus dem Kieferweiher aufnimmt.