Auf dem Gelände der BASF in Ludwigshafen probt die Bundeswehr den Umgang mit atomaren und chemischen Bedrohungen. Rund 500 Soldatinnen und Soldaten nehmen an der Übung teil. Für Anwohnerinnen, Anwohner und Passanten bedeutet das: Im Umfeld des Manövers können uniformierte Einsatzkräfte sichtbar sein.
Die Übung in Ludwigshafen ist Teil der Großübung „Badischer Sturm 2026“ des ABC-Abwehrregiments aus Bruchsal. Die beteiligten Kräfte trainieren dabei, gefährliche Stoffe aufzuspüren und Verletzte zu versorgen. Im Mittelpunkt stehen laut dem Bericht verschiedene Szenarien, mit denen die Bundeswehr auch auf seltene Gefahrenlagen vorbereitet werden soll.
Soldaten auch in Süddeutschland unterwegs
Das Manöver beschränkt sich nicht auf das BASF-Gelände. Die Bundeswehr marschiert im Rahmen der Großübung durch Süddeutschland. Ausgangspunkt ist Bruchsal. Menschen können den Soldatinnen und Soldaten sowohl auf Straßen als auch in Waldgebieten begegnen.
Die Bundeswehr bittet Personen, die Soldaten im Wald sehen, Abstand zu halten und den jeweiligen Bereich zu meiden. Die Bevölkerung soll nicht zum Beobachten oder Zuschauen an die Übungsorte kommen.
Weitere Station der Übung ist Edenkoben
Auch in Edenkoben sind Soldaten im Zusammenhang mit der Regimentsübung untergebracht. Dort dient eine Sporthalle als Unterkunft. Die Verbandsgemeinde Edenkoben appelliert ebenfalls an die Bevölkerung, Abstand zu halten und nicht zu den Soldaten zu kommen, um die Übung zu verfolgen.
Die Aktivitäten in Ludwigshafen und Edenkoben sind damit Bestandteile eines größeren Bundeswehr-Manövers, das auf unterschiedliche atomare und chemische Gefahrenlagen vorbereitet.