Die BASF hat den geplanten Verkauf Tausender Werkswohnungen in Ludwigshafen auf Eis gelegt. Damit ist vorerst unklar, wie es mit der Tochtergesellschaft BASF Wohnen + Bauen weitergeht, die ursprünglich umstrukturiert werden sollte.

Im Februar hatte der Chemiekonzern angekündigt, einen Großteil seiner insgesamt 5.800 Werkswohnungen veräußern zu wollen. Die Ankündigung schockierte viele Menschen. Im Juli folgte der Rückzieher: Er überraschte zwar ebenfalls, sorgte zugleich aber für Erleichterung.

Wie geht es mit BASF Wohnen + Bauen weiter?

Der gestoppte Verkauf beendet die angekündigten Pläne zunächst, lässt die künftige Ausrichtung der Wohnungstochter aber offen. Nach Angaben der Quelle arbeiten in der Zentrale von BASF Wohnen + Bauen noch 90 Mitarbeiter.

Für Ludwigshafen bleibt damit die Frage bestehen, ob und in welcher Form die geplante Umstrukturierung der Gesellschaft fortgesetzt wird. Die BASF hatte den Verkauf ursprünglich für einen großen Teil ihres Werkswohnungsbestands vorgesehen.