Im BASF-Werk Ludwigshafen kann es ab Mittwoch, 26. August, über mehrere Wochen zu sichtbaren Fackeltätigkeiten kommen. Grund ist eine geplante Revisionsmaßnahme an einer Anlage im Werksteil Nord. Nach Angaben des Chemieunternehmens sollen die Arbeiten bis Mitte Oktober dauern.

Warum bei BASF gefackelt wird

Fackeln haben im Chemiewerk zwei zentrale Funktionen. Sie verbrennen zum einen Restgase, die während des Betriebs in Anlagen entstehen. Zum anderen dienen sie als vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung: Überschüssige Gase können damit kontrolliert verbrannt werden.

Solche Gase fallen vor allem beim An- oder Abfahren einer Anlage an. Das kann beispielsweise im Zusammenhang mit Reparaturen oder einer Revision erforderlich sein. Die angekündigten Fackeltätigkeiten stehen damit im Zusammenhang mit den geplanten Arbeiten an der Anlage im nördlichen Werksteil.

Feuerschein, Geräusche und Gerüche möglich

Wie auffällig die Fackelaktivität ist, hängt von der jeweiligen Fackel und der Anlage ab. Bei einigen Fackeln kann ein deutlich sichtbarer Feuerschein entstehen. Außerdem sind Geräusche und Geruchsentwicklung möglich. Besonders auffällig ist laut Mitteilung die Hochfackel des Steamcrackers.

Im Werk Ludwigshafen gibt es etwa 20 Sicherheitsfackeln unterschiedlicher Bauart. Jede Fackel beziehungsweise jedes Fackelsystem wird den Angaben zufolge individuell an die Eigenschaften und die anfallende Gasmenge der jeweiligen Anlage angepasst.

Für Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet die Ankündigung: Ein sichtbarer Feuerschein oder entsprechende Geräusche und Gerüche können während des genannten Zeitraums mit den Revisionsarbeiten zusammenhängen. Die BASF nennt als Zeitraum den Beginn am 26. August bis Mitte Oktober.