Im BASF Agrarzentrum in Limburgerhof hält Hightech Einzug in die Agrarforschung. Das intelligente Gewächshaus „Hydra“ plant Arbeitsabläufe, Kameras beobachten die Pflanzen, und künstliche Intelligenz wertet die gewonnenen Daten aus.

Von außen wirken die Gewächshäuser auf dem Gelände wie Anlagen großer landwirtschaftlicher Betriebe. Im Inneren sind sie jedoch mit Transportbändern, Roboterarmen und Computern ausgestattet. Dadurch entsteht eine hochtechnisierte Umgebung, in der Pflanzen erforscht werden.

Automatisierung im BASF Agrarzentrum

Malu Mertel ist dort Expertin für die Automatisierung der Arbeitsabläufe. Die Technik soll die Abläufe in der Agrarforschung verändern. Im Gewächshaus sind dabei nicht nur Computersysteme im Einsatz: Auch Roboter übernehmen Aufgaben, während Kameras die Vorgänge erfassen.

Welche Rolle der Mensch in diesem zunehmend automatisierten Umfeld behält, bleibt eine zentrale Frage. Im laufenden Betrieb sind die Anlagen laut Bericht von typischen Arbeitsgeräuschen geprägt: Es zischt, ratscht und pfeift.