Bei BASF in Ludwigshafen kann es in den kommenden Tagen auffällig werden: Wegen Arbeiten an einigen Anlagen kann es sporadisch zu Fackeltätigkeiten kommen. Die Arbeiten haben am 17. August begonnen und sollen voraussichtlich bis zum 26. August dauern.
Für Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet das: Je nach eingesetzter Fackel können ein deutlich sichtbarer Feuerschein, Geräusche und Gerüche auftreten. Besonders auffällig kann die Hochfackel des Steamcrackers sein. BASF hat über die möglichen Fackelaktivitäten informiert.
Warum bei BASF gefackelt wird
Fackeln erfüllen im Werk zwei wichtige Funktionen. Einerseits verbrennen sie Restgase, die während des Betriebs in Anlagen entstehen. Andererseits sind sie als Sicherheitseinrichtung vorgeschrieben. Überschüssige Gase können so kontrolliert verbrannt werden.
Solche Gase entstehen laut den vorliegenden Angaben insbesondere beim An- oder Abfahren einer Anlage. Das kann beispielsweise im Zusammenhang mit Reparaturen oder Revisionen geschehen. Die Fackeltätigkeit ist daher mit den laufenden Arbeiten an den Anlagen verbunden.
Rund 20 Sicherheitsfackeln im Werk
Im BASF-Werk Ludwigshafen gibt es etwa 20 Sicherheitsfackeln unterschiedlicher Bauart. Nach Angaben des Chemieunternehmens ist jede Fackel beziehungsweise jedes Fackelsystem speziell angefertigt. Ausgelegt ist sie jeweils auf die Eigenschaften und die Gasmenge der zugehörigen Anlage.
Wie häufig und wie deutlich die Fackeln zu sehen sind, kann deshalb unterschiedlich ausfallen. Für den Zeitraum der Arbeiten weist BASF auf sporadische Fackeltätigkeiten hin. Als voraussichtliches Ende wird der 26. August genannt.