Der plötzliche Tod eines 36-jährigen Ludwigshafeners beim Training des ASV Maxdorf hat in der Region große Anteilnahme ausgelöst. Der Verein sammelt nun über GoFundMe für die Ehefrau des Verstorbenen und das gemeinsame dreijährige Kind.
Der Mann war am Mittwoch erstmals zu Gast beim Training der Altherrenmannschaft. Nach Angaben der Fußballabteilung fühlte er sich plötzlich unwohl und brach kurz darauf zusammen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen, des vereinseigenen Defibrillators sowie der schnellen Hilfe von Ersthelfern und Rettungsdienst konnte er nicht gerettet werden.
Vereine wollen Familie schnell unterstützen
Der ASV Maxdorf teilte am Donnerstagabend über soziale Medien mit, dass die Spendenaktion eingerichtet worden sei. Das Geld soll der Familie helfen, einen Teil der unmittelbar anstehenden finanziellen Sorgen und Belastungen zu bewältigen.
Auch der Böhl-Iggelheimer Karnevalsverein Igg’lemer Bessem machte auf die Aktion aufmerksam. Die Ehefrau des Verstorbenen ist dort als Trainerin aktiv. Der Verein erklärte, man wolle in dieser schweren Zeit als Gemeinschaft zusammenstehen und die Familie kurzfristig und unbürokratisch unterstützen.
Fünfstellige Summe bereits eingegangen
Die Anteilnahme aus dem Umfeld der Vereine und der Familie ist groß. Bereits am Freitagnachmittag war laut dem Bericht eine fünfstellige Spendensumme eingegangen.
Die Spendenaktion ist online über GoFundMe erreichbar: gofund.me/6e5ebe86e. Aus Respekt vor dem Verstorbenen, seinen Angehörigen und den Mitgliedern, die den Vorfall am Mittwochabend miterlebt haben, lässt der ASV Maxdorf die Aktivitäten der Altherrenmannschaft unterdessen eine Woche lang ruhen.