Das Jugendamt Ludwigshafen feiert sein 100-jähriges Bestehen. Anlass für die RHEINPFALZ, mit Dezernent Lars Pletscher und Amtsleiter Lars Heene über die Bedeutung der Behörde, ihre Aufgaben, ihr Budget und ihr Image zu sprechen.
100 Jahre Jugendamt in Ludwigshafen
Das Jubiläum fällt in eine Zeit, in der die Arbeit des Jugendamts angesichts seiner Größe und finanziellen Verantwortung besonders im Blick steht. Nach Angaben der RHEINPFALZ gehört die Behörde zur Stadtverwaltung und beschäftigt 1700 Mitarbeiter. Zuletzt lag ihr Jahresbudget bei 155,5 Millionen Euro.
Die Zeitung stellt deshalb die Frage, ob ein 100. Geburtstag auch dann ein Grund zum Feiern ist, wenn dieser Teil der Verwaltung hohe Kosten verursacht. Dezernent Lars Pletscher trennt in seiner Antwort zwischen dem finanziellen Aufwand und dem historischen Anlass.
„In Bezug auf die Kosten sicher nicht, aber die 100 Jahre selbst sind schon ein Grund zum Feiern.“
Damit macht Pletscher deutlich, dass das Jubiläum unabhängig von der Ausgabenfrage gewürdigt werden soll. Welche konkreten Aufgaben das Jugendamt heute übernimmt und wie sich sein öffentliches Ansehen bewerten lässt, waren weitere Themen des Gesprächs zwischen der Journalistin Christiane Vopat, Pletscher und Heene.
Gespräch über Budget, Aufgaben und Image
Der Beitrag ordnet das Jubiläum damit nicht nur als Feier, sondern auch als Anlass für eine Bestandsaufnahme ein. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der Ludwigshafener Behörde über ein Jahrhundert, ihre Rolle innerhalb der Stadtverwaltung und die Frage, wie ihre Arbeit von außen wahrgenommen wird.
Die RHEINPFALZ veröffentlichte das Gespräch unter dem Titel „Meinung am Montag: Warum 100 Jahre Jugendamt ein Grund zum Feiern sind“.