Das Evangelische Diakoniewerk Zoar wirbt um neue Pflegefachkräfte und Auszubildende. Der Sozialdienstleister ist mit 16 Standorten in der Pfalz und in Rheinhessen vertreten – darunter Einrichtungen zwischen Rockenhausen, Kusel und Kaiserslautern bis nach Ludwigshafen. Nach eigenen Angaben beschäftigt Zoar insgesamt 1.600 Mitarbeitende.
Für Pflegekräfte, die im Raum Ludwigshafen oder an einem der weiteren Standorte arbeiten möchten, beschreibt sich Zoar als Arbeitgeber mit unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten, Entwicklungschancen und einem sozialen Auftrag. Das Angebot richtet sich an Fachkräfte ebenso wie an Menschen, die über eine Ausbildung, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst in soziale Berufe einsteigen wollen.
Breites Aufgabenfeld von Pflege bis Betreuung
Das Tätigkeitsfeld des Evangelischen Diakoniewerks reicht nach Angaben des Unternehmens von Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen über Altenhilfe und Service-Wohnen bis zu Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Hinzu kommen ambulante Versorgung, stationäres Wohnen, zwei Kindertagesstätten und ein stationäres Hospiz.
Pflegefachkräfte übernehmen dabei nicht nur die Versorgung. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Erhebung des Pflegebedarfs, die Organisation individueller Pflege und die Sicherung medizinischer Qualität. Außerdem nennt Zoar präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen, die Beratung von Bewohnerinnen und Bewohnern, Gästen, Patienten und Angehörigen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen.
Der Träger betont, dass der Blick auf den einzelnen Menschen im Mittelpunkt stehen soll. Für Beschäftigte bedeutet die Größe des Unternehmens zugleich die Möglichkeit, unterschiedliche fachliche Schwerpunkte kennenzulernen. Als Standorte werden neben Rockenhausen unter anderem Kusel, Kaiserslautern, Alsenz, Winnweiler, Budenheim und Kirchheimbolanden genannt; außerdem ist Zoar mit Einrichtungen bis nach Ludwigshafen vertreten.
Entwicklungsmöglichkeiten und Zusatzleistungen
Zoar gibt an, in die Förderung seiner Mitarbeitenden zu investieren. Genannt werden ein sicherer Arbeitsplatz, innerbetriebliche Entwicklungsmöglichkeiten und eine betriebliche Altersvorsorge. Zusätzlich bietet der Träger nach eigenen Angaben Zuschüsse zur Fitnessstudiomitgliedschaft, Fahrradleasing und Massagen an.
Diese Leistungen sollen die berufliche Bindung und Gesundheit der Beschäftigten unterstützen. Für Menschen, die in der Pflege langfristig arbeiten möchten, verbindet Zoar nach eigener Darstellung fachliche Verantwortung mit klaren Strukturen und Teamarbeit.
Ausbildung, FSJ und Bundesfreiwilligendienst
Auch für Jugendliche und Berufseinsteiger bietet das Diakoniewerk verschiedene Wege. Im Unternehmen befinden sich laut Zoar durchschnittlich rund 100 Auszubildende in sozialen, kaufmännischen oder handwerklichen Berufen. Die Ausbildungsangebote umfassen Pflegefachkräfte und Altenpflegehelfer ebenso wie Heilerziehungspflege, Hauswirtschaft, Büromanagement, Industriekaufleute, Fachinformatik, Tischlerei, Kfz-Mechatronik und duale Studiengänge. Neu hinzugekommen ist die staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistenz.
Besonders breit angelegt ist die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Sie verbindet Theorie und Praxis und ermöglicht Einblicke in stationäre und ambulante Versorgung, Langzeitpflege, pädiatrische und psychiatrische Pflege sowie Einsätze in Hospizen oder Beratungsstellen.
Wer den Pflegeberuf zunächst kennenlernen möchte, kann laut Zoar über ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst einsteigen. Beide Angebote sollen Orientierung, praktische Erfahrung und einen realistischen Einblick in den Alltag diakonischer Einrichtungen vermitteln.
Interessierte können sich über die Stellenangebote 2026 beim Evangelischen Diakoniewerk Zoar informieren. Der Träger nennt als Kontakt die Adresse Inkelthalerhof, 67806 Rockenhausen, die Telefonnummer 06361 452-0, die E-Mail-Adresse [email protected] sowie die Internetseite dein.zoar.de.