Ein Wohnungsbrand in der Luitpoldstraße im Ludwigshafener Stadtteil Friesenheim hat in der Nacht zum Dienstag zwei Bewohner leicht verletzt. Feuerwehr Ludwigshafen und Polizeipräsidium Rheinpfalz teilten mit, dass die Verletzten wegen Rauchgasintoxikation ambulant vor Ort behandelt wurden.
Feuer im Dachgeschoss
Der Brand war gegen 2.43 Uhr in einer Wohnung im Dachgeschoss ausgebrochen. Als die Feuerwehr eintraf, drang starker Rauch aus zwei Dachgauben. Zwei Atemschutztrupps durchsuchten die Wohnung nach möglichen Personen und löschten das Feuer.
Eine Person brachte die Feuerwehr mit einer Fluchthaube aus dem verrauchten Bereich. Rund zehn Minuten nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand gelöscht. Nach Angaben der Feuerwehr blieb das Feuer auf die betroffene Wohnung begrenzt.
Bewohner vorübergehend außerhalb des Hauses versorgt
Insgesamt 20 Bewohner verließen das Gebäude selbstständig. Sie wurden vorübergehend in einem sogenannten „Kältebus“ versorgt. Der Rettungsdienst sichtete 19 Menschen wegen des Verdachts auf Rauchgasinhalation.
Zwei Bewohner erlitten laut Polizei leichte Verletzungen. Die übrigen Bewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in das Gebäude zurückkehren. Die vom Brand betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar.
Kriminalpolizei ermittelt
Der Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 30.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Weitere Angaben dazu lagen in der vorliegenden Mitteilung nicht vor.