Für die Rolli Teufel Ludwigshafen ist der Abstieg aus der Ersten Powerchair-Hockey-Bundesliga besiegelt. Nach sechs Jahren in der höchsten Spielklasse steht der Verein damit vor einem grundlegenden Umbruch. Nun soll geprüft werden, wie es mit der Mannschaft weitergeht.

Trotz der 71 Saisontore von Kapitän David Huber konnten die Rolli Teufel den Klassenverbleib nicht sichern. Huber erklärt die Gründe für die sportliche Entwicklung. Eine enttäuschende Saison und der Abgang weiterer Leistungsträger haben die Ausgangslage des Teams zusätzlich erschwert.

Sechs Jahre in der Bundesliga

Die Rolli Teufel Ludwigshafen gehörten sechs Jahre lang zum festen Teilnehmerfeld der Ersten Powerchair-Hockey-Bundesliga. Zwischenzeitlich spielte die Mannschaft sogar um eine noch bessere Platzierung: Die Vizemeisterschaft wurde nur knapp verpasst.

Die aktuelle Saison verlief dagegen deutlich schwieriger. Mit dem nun feststehenden Abstieg endet vorerst die Zeit des Ludwigshafener Teams in der höchsten deutschen Spielklasse. Welche sportlichen und organisatorischen Entscheidungen als Nächstes getroffen werden, ist noch nicht abschließend geklärt.

Verein plant Neuaufbau mit Nachwuchs

Die Rolli Teufel prüfen eine Auszeit und wollen anschließend einen Neuaufbau mit jungen Kräften aus der Region starten. Der Nachwuchs soll damit eine zentrale Rolle bei der Zukunft des Rollstuhlhockeys in Ludwigshafen übernehmen.

Der angekündigte Neuaufbau folgt auf eine Saison, in der das Team sportlich hinter den eigenen Möglichkeiten zurückblieb und mehrere Leistungsträger den Verein verließen. Der Abstieg ist damit nicht nur ein Einschnitt für die laufende Mannschaft, sondern markiert zugleich den Beginn einer neuen Phase für die Rolli Teufel Ludwigshafen.