In Ludwigshafen werden bereits an 18 Grundschulen Kinder durch das Projekt „Sport vernetzt“ in Bewegung gebracht. Seit 2025 kommen Sportvereine direkt an die Schulen und machen verschiedene Sportarten im Unterricht und Schulalltag erlebbar.

Die Initiative startete 2021 in Berlin und hat sich inzwischen auch in Ludwigshafen etabliert. Das Konzept setzt darauf, dass Kinder Sport unmittelbar an ihrer Schule kennenlernen – ohne dass der erste Kontakt zwingend über einen Verein außerhalb des Schulgeländes entstehen muss.

Handball, Judo, Tanz und Fußball an Ludwigshafener Schulen

In der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule fliegt ein Handball. Die Kinder der Albert-Schweitzer-Schule üben erste Judowürfe. An der Karl-Kreuter-Schule wird getanzt, während die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule mit Begeisterung dem Fußball hinterherlaufen.

Damit verbindet „Sport vernetzt“ Schulen und Sportvereine unmittelbar vor Ort. Ziel ist es, Kindern unterschiedliche Bewegungsangebote zu eröffnen und ihnen den Zugang zu Sport früh im Schulalltag zu ermöglichen.

„Die Idee ist, dass der Sport an die Schulen kommt“, erklärte Anna-Katharina Rapp vom Gesellschaftlichen Engagement der beteiligten Initiative. Gemeinsam mit Frank Dudek, Oliver Kolb, Saskia Helfenfinger-Jeck und Ulrike Wilson bringt sie das Projekt in Ludwigshafen voran.

Projekt wächst seit 2025 in Ludwigshafen

Die Zahl von 18 teilnehmenden Grundschulen zeigt, dass das 2025 gestartete Angebot in der Stadt bereits eine breite Reichweite erreicht. Welche weiteren Schulen oder Vereine künftig hinzukommen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.