MUNDENHEIM. Ein Vortrag über das Motto „Lebe, lache, liebe“ und ein geselliges Kerwe-Treffen vor der Kirche St. Sebastian verbinden sich an diesem Wochenende zu einer Einladung, das Leben gemeinsam zu genießen. Beim „Treff am Turm“ können Besucher zusammensitzen, lachen und zugleich soziale Zwecke unterstützen.

Ordensschwester regt zum Nachdenken an

Vor Kurzem sprach Ordensschwester Teresa in Mundenheim über ihr persönliches Lebensmotto. Das Innehalten und Nachdenken über die drei Begriffe wurde von Andreas Massion als anregend und inspirierend beschrieben. Für ihn fühlte sich der Vortrag wie ein Kurzurlaub und eine „Vitaminspritze für die Seele“ an.

Solche Auszeiten könnten dabei helfen, sich neu auszurichten. Auch ein Urlaub biete vielen Menschen die Möglichkeit, zu sich zu kommen und mit Heiterkeit neue Kraft zu schöpfen, heißt es in dem Beitrag.

Kerwe verbindet Geselligkeit und guten Zweck

Eine konkrete Gelegenheit, das Motto umzusetzen, sieht Massion bei der Mundenheimer Kerwe. Der Treff am Turm findet vor der Kirche St. Sebastian statt. Dort steht das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt: Freundschaften pflegen, herzhaft lachen und den Gedanken der Nächstenliebe praktisch aufgreifen.

Auch kulinarisch hat Massion bereits eine klare Vorstellung: Er will diesmal Fleschknepp mit Meerrettichsoße in Gesellschaft von Freunden genießen. Besonders wichtig ist ihm, dass der Erlös sozialen Zwecken zugutekommt. Daraus ergibt sich für ihn eine Win-Win-Situation: gemeinsames Feiern und Unterstützung für andere.

Persönlicher Anlass für Rückblick und Ausblick

Für Massion selbst ist der bevorstehende Renteneintritt eine kleine Zäsur. Sie bringt ihn dazu, über Vergangenes nachzusinnen, zugleich aber dankbar nach vorne zu blicken. Als gebürtiger Rheinländer gehöre für ihn außerdem eine Prise Humor dazu, weil sich Schweres im Leben damit besser ertragen lasse.

Andreas Massion ist 65 Jahre alt und leitet die Ludwig-Wolker-Freizeitstätte im Ludwigshafener Stadtteil Süd. Für das Kerwe-Wochenende verbindet er seinen persönlichen Rückblick mit einem öffentlichen Wunsch: leben, lachen und lieben – in froher Gesellschaft und mit einem Beitrag für soziale Zwecke.