Ein Stück Ludwigshafener Einzelhandelsgeschichte geht zu Ende: Das Modehaus Schad, nach Angaben der RHEINPFALZ das älteste Fachgeschäft der Ludwigshafener Innenstadt, wird in absehbarer Zeit schließen. Der Ausverkauf hat bereits begonnen.

Der Familienname Schad steht seit 1888 für Pelz- und Lederwaren. Nun beendet die vierte Generation die Geschäftstätigkeit. Andreas und Ulla Schad sind beide 65 Jahre alt und wollen sich nach mehr als 40 Jahren Selbstständigkeit zur Ruhe setzen.

Ausverkauf läuft bereits

Für die Kundinnen und Kunden bedeutet die bevorstehende Schließung, dass das Sortiment im Rahmen eines Ausverkaufs angeboten wird. Andreas und Ulla Schad hoffen laut dem Bericht auf ein gutes Wintergeschäft.

Der Betrieb ist eng mit dem Gebäude in der Innenstadt verbunden. Dieses soll vollständig veräußert werden. Damit geht es nicht nur um das Ende des Geschäfts, sondern auch um den Verkauf des bisherigen Standorts.

Vierte Generation beendet Familientradition

Die Geschichte des Hauses reicht bis ins Jahr 1888 zurück. Über Generationen war der Name Schad mit Pelz- und Lederwaren in Ludwigshafen verbunden. Mit dem Rückzug von Andreas und Ulla Schad endet diese Familientradition nun in absehbarer Zeit.

Der Bericht beschreibt außerdem ein besonderes Einzelstück im Geschäft: Andreas Schad nahm auf einer „Sitzbanane“ Platz, die mit einer Housse aus Pelzteilstücken umhüllt war. Wie lange der Ausverkauf dauert und wann das Geschäft endgültig schließt, wird in dem vorliegenden Material nicht genannt.