Die für den motorisierten Verkehr gesperrte Kurt-Schumacher-Brücke verändert den Pendlerverkehr zwischen Ludwigshafen und Mannheim: Deutlich mehr Menschen fahren mit dem Fahrrad über den Rhein. Dauerzählstellen melden dort knapp 14 Prozent mehr Radverkehr.

Mehr Fahrräder auf beiden Rheinbrücken

Nach Angaben der RHEINPFALZ nutzen viele Fahrradfahrer die aktuelle Sperrung, um auf das Rad umzusteigen. Die Zahl der Radler hat demnach auf beiden Rheinbrücken zugenommen. Insgesamt sind seit Beginn der Sperrung weniger Autos und mehr Fahrräder zwischen den beiden Städten unterwegs.

Die Entwicklung zeigt sich besonders im Pendlerverkehr. Die Zählstellen registrieren Rekordwerte beim Radverkehr über den Rhein. Damit wird die Brückensperrung zu einem sichtbaren Faktor für die Wahl des Verkehrsmittels zwischen Ludwigshafen und Mannheim.

Ärger über Mopeds und Lücken in der Führung

Der zusätzliche Radverkehr bringt jedoch auch Probleme mit sich. Mopeds auf Radwegen und Lücken in der Führung sorgen laut Bericht für Unmut. Wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), Ortsgruppe Mannheim, die Zahlen bewertet, wird im Artikel als klare Entwicklung zugunsten des Radverkehrs beschrieben.

Betroffen ist auch der Ludwigshafener Bereich West. Für Radpendler bleibt damit neben der Sperrung vor allem die sichere und durchgängige Führung über den Rhein ein wichtiges Thema.