Für Pendlerinnen und Pendler zwischen Mannheim und Ludwigshafen zeichnet sich eine Entlastung ab: Eine Spur der sanierungsbedürftigen Kurt-Schumacher-Brücke soll ab Mittwoch in Richtung Ludwigshafen-Oppau wieder für Autos und Lastwagen freigegeben werden. Das teilte die Stadt Ludwigshafen mit.

Die teilweise Öffnung folgt auf erhebliche Verkehrsprobleme in Mannheim. Seit der Sperrung der Brücke im Sommer kommt es demnach besonders an den Auffahrten zur Hochstraße Süd zu Behinderungen. Auch die Verkehrsströme zwischen beiden Städten wurden stark beeinträchtigt.

Tempo 30 und Abstand für Lastwagen

Auf der freigegebenen Spur gilt für alle Fahrzeuge eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde. Lastwagen müssen außerdem einen Abstand von mindestens 50 Metern zueinander einhalten. Eine zweite Spur bleibt Rettungskräften vorbehalten.

Die Auffahrt aus der Mannheimer Innenstadt über die Fressgasse bleibt weiterhin nicht möglich. Die neue Verbindung führt in Richtung Ludwigshafen-Oppau und zur BASF.

Brücke wird dauerhaft überwacht

Die Abfahrtsrampe wurde nach Angaben der Stadt besonders untersucht. Wegen ihrer speziellen Konstruktion wurde sie anders bewertet als der übrige Nordbrückenkopf. Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht begrüßte die geplante Teilöffnung. Ludwigshafens Oberbürgermeister Klaus Blettner verwies ebenfalls auf die besondere Prüfung der Rampe.

Die Vorbereitungen für die Öffnung haben bereits begonnen. Je nach Wetterlage sollen Markierungen aufgebracht und Leitbaken aufgestellt werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird die Brücke dauerhaft überwacht, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Die Entlastung ist vorerst begrenzt: Im Zusammenhang mit dem Rückbau der Hochstraße Nord soll die Kurt-Schumacher-Brücke zwischen Ludwigshafen und Mannheim ab dem 5. August für vier Jahre vollständig gesperrt werden.