Das Feuerwerk zum Abschluss der Mundenheimer Kerwe hat eine Debatte über Sicherheit und den passenden Zeitpunkt ausgelöst. Am Montag sorgte die Pyrotechnik für einen bunten Abschluss des Festes. Eine Leserin kritisierte gegenüber der RHEINPFALZ, dass ein Feuerwerk angesichts der trockenen Wetterlage stattgefunden habe.
Veranstalter verweist auf Genehmigung
Die Stadtmarketinggesellschaft Lukom, die die Kerwe veranstaltet, erklärt, die aktuelle Wetter- und Brandschutzlage sei berücksichtigt worden. Die Durchführung sei entsprechend von den zuständigen Behörden genehmigt worden. Nach Angaben der Veranstalter seien außerdem behördliche Genehmigungen und Sicherheitsprüfungen maßgeblich gewesen.
Für die Umsetzung wurde laut Veranstalter ein „gewerblich zugelassenes Fachunternehmen für Pyrotechnik“ beauftragt. Weitere Einzelheiten zu den konkreten Sicherheitsmaßnahmen oder zur Dauer des Feuerwerks nennt die vorliegende Berichterstattung nicht.
Kritik wegen trockener Wetterlage
Hintergrund der Kritik ist der Gegensatz zwischen Trockenheit, Brandgefahr und dem Einsatz von Feuerwerk. Nicht alle Besucherinnen und Besucher empfanden den Zeitpunkt deshalb als passend. Die Veranstalterin stellt dem entgegen, dass die Wetter- und Brandschutzsituation vor der Genehmigung geprüft und bei der Durchführung berücksichtigt worden sei.
Damit stehen sich zwei Perspektiven gegenüber: Eine Besucherin sieht angesichts der trockenen Bedingungen einen möglichen Widerspruch, während Lukom auf die behördliche Freigabe und die vorgesehenen Sicherheitsprüfungen verweist. Die Kerwe endete am Montag dennoch mit dem geplanten Feuerwerk.