Ludwigshafen. Die seit Monaten anhaltende Trockenheit belastet die Bäume in Ludwigshafen stark. Besonders junge Straßen- und Parkbäume sind auf zusätzliche Wassergaben angewiesen. Die Stadt bittet deshalb Anwohnerinnen und Anwohner, Bäume in ihrer Nachbarschaft regelmäßig zu wässern.
Wer helfen kann, sollte laut Stadtverwaltung täglich ein bis zwei Eimer Wasser oder eine Gießkanne an einen jungen Baum bringen. Geeignet sind vor allem die frühen Morgen- oder Abendstunden. Dann verdunstet weniger Wasser, es kann langsam in den Boden sickern und die Wurzeln erreichen.
Stadt wässert mit allen verfügbaren Kräften
Die Mitarbeitenden des Bereichs Grünflächen und Friedhöfe beim Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen sind nach Angaben der Stadt täglich im Einsatz. Ihr Schwerpunkt liegt besonders auf den jungen Bäumen. Auch die Feuerwehr unterstützt die Bewässerung, sofern es ihre eigenen Aufgaben zulassen.
Nach Angaben der Stadtverwaltung übernehmen externe Dienstleister derzeit die Bewässerung von etwa 1.200 Bäumen. Die Mitarbeitenden der Stadt wässern rund 1.350 weitere Bäume. Davon stehen 245 auf Friedhöfen. Die Zahlen zeigen, wie groß der laufende Bewässerungsaufwand inzwischen ist.
Weniger Personal, Einschränkungen bei der Pflege
Die Bewässerungsteams stoßen laut Stadt zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. In der Urlaubszeit steht zudem weniger Personal zur Verfügung. Deshalb kann die Stadt nicht alle regulären Pflegearbeiten in der gewohnten Zuverlässigkeit erledigen.
Als Beispiel nennt die Stadtverwaltung die Wiesenmahd. Bei dieser und anderen planmäßigen Arbeiten kann es zu Einschränkungen kommen. Die Stadt bittet die Bevölkerung dafür um Verständnis und hofft zugleich auf Unterstützung beim Gießen.
Für Anwohner bedeutet das: Wer in der Nähe einen jungen Straßen- oder Parkbaum sieht und die Möglichkeit dazu hat, kann mit wenigen Wassergaben zur Versorgung beitragen. Besonders wichtig ist dabei eine regelmäßige Bewässerung in den trockenen Sommermonaten.