In St. Mariä Himmelfahrt in Ludwigshafen ist Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ in einer groß besetzten Aufführung erklungen. Für das Projekt stellte Georg Treuheit einen rund 70-köpfigen Chor und ein Orchester mit etwa halb so vielen Mitgliedern zusammen.

Aufgeführt wurde das Werk gemeinsam vom Chor an St. Jakobus Schifferstadt und der Camerata Vokale. Begleitet wurden die Ensembles vom Orchester Concerto Camerata.

Große Besetzung, anspruchsvoller Raum

Die Akustik der Kirche wurde als nicht gänzlich bequem beschrieben. Dennoch habe die Aufführung die räumlichen Bedingungen wirkungsvoll genutzt. Präzise Einsätze und gezielt aufgebaute Spannungsbögen halfen demnach dabei, den Klang in der Kirche aufzufangen.

Die musikalische Gestaltung wurde als geschlossenes Zusammenspiel der beteiligten Ensembles bewertet. Besonders hervorgehoben wurde ein beinahe zärtliches Einvernehmen in der Hingabe an Brahms. So entstand laut der Besprechung eine gebündelte Interpretation, bei der alle Teile gemeinsam auftraten.

Mitwirkende an der Aufführung

  • Chor an St. Jakobus Schifferstadt
  • Camerata Vokale
  • Orchester Concerto Camerata
  • Georg Treuheit als Leiter des Projekts

Im Mittelpunkt des Konzerts stand damit nicht nur die Größe der Besetzung, sondern auch die Frage, wie Chor und Orchester die besondere Akustik und den Kirchenraum musikalisch einsetzen konnten.