In Ludwigshafen werden Biotonnen im Sommer zwar wöchentlich geleert. Dennoch können aus Fliegeneiern auch in diesem kurzen Zeitraum Maden schlüpfen. Die Abfallberatung der Stadt Ludwigshafen rät deshalb dazu, Bioabfälle möglichst trocken zu halten und richtig aufzubewahren.
Bioabfall trocken halten und regelmäßig leeren
Speisereste und Küchenabfälle sollten in Zeitungspapier eingewickelt werden. Vorsammelgefäße in der Küche und die Biotonne lassen sich laut den Tipps mit saugfähigem Material wie Zeitungspapier oder zerrissenen Eierkartons auslegen und sollten geschlossen bleiben.
Vorsammelgefäße sollten spätestens jeden zweiten Tag geleert und anschließend gereinigt werden. Flüssige Speisen wie Suppen oder Soßen sollen vor dem Einfüllen abgesiebt und abgetropft werden; in die Biotonne gehören nur die festen Bestandteile, eingewickelt in Papier.
Standort und Pflege der Tonne
Rasenschnitt und andere feuchte Bioabfälle sollten vorher antrocknen. Strukturmaterial wie Häcksel oder kleine Äste kann laut Beitrag die Durchlüftung unterstützen. Die Biotonne sollte möglichst schattig stehen.
Für die Sommermonate wird empfohlen, Bio- und Restmülltonne regelmäßig auszuwaschen und gut austrocknen zu lassen. Deckel und Tonnenrand können einmal pro Woche mit Essigwasser abgewischt werden. Wichtig ist außerdem, dass der Deckel gut schließt.
Hausmittel gegen Geruch und Maden
Die Abfallberatung empfiehlt, auf chemische Insektensprays zu verzichten. Als Alternative nennt der Beitrag eine Mischung aus Wasser und Essigessenz im Verhältnis 3:1. Auch Teebaum-, Lavendel- oder Orangenöl, Lavendelzweige sowie getrockneter loser Kaffeesatz werden als mögliche Mittel gegen Gerüche genannt.
Für die Hygiene in der Tonne erwähnt der Beitrag zudem Biotonnen-Pulver, Gesteinsmehl oder Kalk. Kleine Mengen Kochsalz, über Maden gestreut, trocknen diese laut Beitrag aus.