Die geplante Übernahme von Evonik durch BASF wirft auch für den Standort Ludwigshafen Fragen zur Zukunft der Beschäftigten auf. BASF-Betriebsratschef Sinischa Horvat fordert nach Angaben des Mannheimer Morgen vor allem sichere Arbeitsplätze und weitere Investitionen in das Ludwigshafener Stammwerk.

Horvat hat sich damit erstmals zur Übernahme-Strategie des BASF-Vorstands geäußert. Aus seiner Sicht darf das Stammwerk in Ludwigshafen bei den künftigen Entscheidungen nicht ins Hintertreffen geraten. Der Standort soll demnach auch im Zuge der geplanten Transaktion ausreichend berücksichtigt werden.

Fokus auf Standort und Beschäftigte

Im Mittelpunkt der Forderung steht die Arbeitsplatzsicherheit. Der Betriebsratschef verlangt, dass die Übernahme nicht zulasten der Beschäftigten geht. Zugleich verbindet er die Zukunft des Werks mit hohen Investitionen, die den Standort Ludwigshafen langfristig stärken sollen.

Welche konkreten Auswirkungen die Übernahme auf Jobs, Produktionsanlagen oder einzelne Standorte haben könnte, geht aus dem zugänglichen Material nicht hervor. Der vollständige Artikel des Mannheimer Morgen ist als Plus-Artikel gekennzeichnet. Fest steht nach den vorliegenden Angaben lediglich, dass Horvat die weitere Entwicklung mit Blick auf die Beschäftigten und die Bedeutung des Ludwigshafener Werks bewertet.

Weitere Entwicklung offen

Damit bleibt die konkrete Ausgestaltung der Übernahme zunächst offen. Horvats öffentliche Forderung setzt jedoch einen klaren Schwerpunkt: Neben der Strategie des BASF-Vorstands sollen aus Sicht des Betriebsrats sichere Jobs und hohe Investitionen am Ludwigshafener Standort berücksichtigt werden.