Bei BASF in Ludwigshafen beginnt am Dienstag, 1. September 2026, für junge Menschen ein neuer Abschnitt im Berufsleben. Nach Angaben des Unternehmens starten 322 Auszubildende in verschiedenen Berufsfeldern. Hinzu kommen 38 Teilnehmende des Programms Start in den Beruf sowie 59 Quereinsteigende für die Produktion.

In der Mitteilung wird der Ausbildungsstart zugleich mit einer Gesamtzahl von 360 Personen verbunden. Die genannten Einzelzahlen ergeben jedoch 419. Wie diese Abweichung zustande kommt, wird im Beitrag nicht erläutert. Die Zahlen werden deshalb getrennt und mit dem Hinweis auf die ungeklärte Differenz wiedergegeben.

Mehr Eigenverantwortung und frühe Praxiserfahrung

Für die neuen Nachwuchskräfte setzt BASF auf ein verändertes Ausbildungskonzept. Neben dem Fachwissen sollen Motivation, Eigenverantwortung und selbstständiges Lernen eine größere Rolle spielen. Damit rückt das Unternehmen Lernformen in den Mittelpunkt, bei denen die Auszubildenden stärker Orientierung finden und Verantwortung für den eigenen Lernweg übernehmen sollen.

Ein konkretes Beispiel ist der neue Ausbildungsplan für angehende Chemikantinnen und Chemikanten. BASF verteilt die Ausbildungsinhalte über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren neu. Im ersten Ausbildungsjahr entstehen dadurch zusätzliche Freiräume für Orientierung, Motivation und gezielte Förderung.

Gleichzeitig sollen die Auszubildenden früh in die Praxis einbezogen werden. Bereits innerhalb der ersten drei Monate sammeln sie nach Angaben des Beitrags praktische Erfahrungen. Das soll den Einstieg in die beruflichen Abläufe frühzeitig ergänzen und die Verbindung zwischen Ausbildung und betrieblicher Praxis stärken.

Reale Projekte mit der Initiative #AzubiWork

Für Situationen, in denen ein direkter Einsatz im Betrieb vorübergehend nicht möglich ist, bietet BASF außerdem die Initiative #AzubiWork an. Dabei können Betriebe am Standort Aufträge an das Team melden. Die Auszubildenden bearbeiten diese Aufgaben gemeinsam mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern und sammeln so Erfahrungen an realen Projekten.

Das Angebot ergänzt die regulären Ausbildungsinhalte. Es soll den Nachwuchskräften ermöglichen, auch außerhalb eines unmittelbaren Einsatzes im Betrieb an praktischen Aufgaben zu arbeiten und dabei Zusammenarbeit mit den Ausbilderinnen und Ausbildern zu erproben.

Ausbildungsplätze auch in Limburgerhof

Auch bei BASF Agricultural Solutions Deutschland bleibt die Ausbildung nach Angaben des Beitrags Bestandteil der Fachkräftesicherung. Das Unternehmen ist seit Dienstag, 1. Juli, eine eigenständige Gesellschaft innerhalb der BASF-Gruppe.

Am Standort in Limburgerhof gibt es jährlich rund 30 Ausbildungsplätze in sechs Berufsbildern. Zusätzlich wird dort ein Qualifizierungsprogramm zum Chemikanten beziehungsweise zur Chemikantin angeboten. Weitere Informationen zur Ausbildung stellt BASF unter basf.com/ausbildung bereit.

Der Ausbildungsstart betrifft damit sowohl den BASF-Standort Ludwigshafen als auch das Ausbildungsangebot der BASF Agricultural Solutions Deutschland in Limburgerhof. Während in Ludwigshafen die neue Lernstruktur, frühe Praxiserfahrung und reale Projektaufträge im Mittelpunkt stehen, verweist der Beitrag für Limburgerhof auf die jährlich verfügbaren Plätze und das zusätzliche Qualifizierungsprogramm.