Am Berliner Platz in Ludwigshafen sind Zivilpolizisten undercover unterwegs. Bei einer Kontrollaktion begleitete die RHEINPFALZ die Einsatzkräfte und zeigt, wie die unauffälligen Streifen arbeiten.
Alltagskleidung als Arbeitskleidung
Baseballkappe, Cargohose, Umhängetasche und Kopfhörer im Ohr: So könnte ein Passant auf den Straßen Ludwigshafens aussehen. Bei „Hannes“ ist dieses Erscheinungsbild jedoch Teil seines Dienstes. Der Name wurde von der Redaktion geändert. Hannes ist Zivilpolizist, seine Kleidung dient als Arbeitskleidung.
Die Streifen treten nicht offen als Polizei auf. Ihre Präsenz soll im Stadtbild unauffällig bleiben. Gleichzeitig beschreibt die RHEINPFALZ ihre Wirkung als sichtbar.
Kontrolle ohne konkreten Anlass
Zum Einsatz gehörte auch eine anlasslose Personenkontrolle. Dabei wurde überprüft, was ein Mann bei sich trug. Nach den Angaben im Bericht brachte ihn der Inhalt seiner Tasche nicht in Schwierigkeiten.
Der Bericht macht damit die Arbeitsweise der Zivilstreifen am Berliner Platz zum Thema: Die Beamten bewegen sich in ziviler Kleidung durch den öffentlichen Raum und greifen bei Kontrollaktionen ein.