Ein Abend zwischen Jazz, Improvisation und musikalischen Grenzgängen erwartet das Publikum am Sonntag, 27. September 2026, im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. Schlagzeuger Erwin Ditzner lädt im Rahmen seiner Konzertreihe „Ditzner’s Club“ zu einem Konzert unter dem Motto „The Space is the Place“ ein. Beginn ist um 17 Uhr.

Vier Musiker, unterschiedliche Hintergründe

Zu Ditzner stoßen die Saxophonistin Cordula Hamacher, der Bassist und Komponist Stefan Scheib sowie die Pianistin Kaori Nomura. Hamacher lebt in Mannheim und Saarbrücken und verbindet laut Veranstaltungsankündigung moderne Jazzentwicklungen mit den Hardbop-Wurzeln.

Scheib wurde 1965 in Völklingen geboren und arbeitet seit 1993 in verschiedenen Ensembles improvisierter und komponierter Musik. Der zunächst am E-Bass ausgebildete Musiker wechselte später zum Kontrabass und erweiterte sein Tätigkeitsfeld um Sounddesign und Audio-Produktion. Gemeinsam mit Katharina Bihler gründete er 1997 das mehrfach ausgezeichnete Liquid Penguin Ensemble.

Kaori Nomura, eine aus Kyoto stammende japanische Pianistin, verbindet klassische Musik mit Jazz. Nach ihrem klassischen Studium in Kyoto absolvierte sie an der Hochschule für Musik Saar bei Georg Ruby ein Masterstudium in Jazzpiano mit Bestnote. Sie ist sowohl in Jazz und improvisierter Musik als auch in klassischen Kammerensembles aktiv.

Tickets und Konzertmotto

Das Motto geht auf einen legendären Satz des Jazz-Pioniers Sun Ra zurück. Im Konzert wird der Raum als Ort verstanden, an dem musikalisch alles möglich werden kann.

Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Als Quelle der Ankündigung wird das Wilhelm-Hack-Museum genannt.