Eine der prägenden Kompanien des zeitgenössischen Tanzes setzt zum Auftakt der Festspiele am Pfalzbau in Ludwigshafen ein internationales Ausrufezeichen: Die schwedische GöteborgOperans Danskompani zeigt dort die Weltpremiere von „See You Sunday“ und „We Made a Mess!“.

Der Auftritt ist für das Ensemble auch deshalb besonders, weil es erstmals außerhalb seiner Heimat auftritt. Nicht Stockholm, London oder Paris, sondern Ludwigshafen ist der Ort, an dem die GöteborgOperans Danskompani ihre neue Arbeit erstmals öffentlich präsentieren will.

Streetdance erzählt von Erfahrungen, die sonst ungehört bleiben

Im Zentrum der Inszenierung steht der Choreograf Botis Seva. Er nutzt die Energie und den Rhythmus von Streetdance, um Geschichten tänzerisch sichtbar zu machen, die nach Angaben des Berichts sonst nicht gehört werden. Der dröhnende Beat wird dabei zum prägenden Element der Aufführung.

Inhaltlich treffen zwei unterschiedliche, zugleich harte Erfahrungswelten aufeinander. Der Bericht beschreibt eine Verbindung aus Familienhorror und Schulhof-Realität. Damit verweist der Abend sowohl auf belastende Erfahrungen im familiären Umfeld als auch auf die Wirklichkeit des Schulhofs.

Festspielauftakt mit internationaler Bedeutung

Mit den beiden Produktionen eröffnet die GöteborgOperans Danskompani die Festspiele am Pfalzbau furios. Für das Publikum in Ludwigshafen bedeutet das die Möglichkeit, eine schwedische Kompanie des zeitgenössischen Tanzes bei ihrer ersten Aufführung außerhalb der Heimat und zugleich bei einer Weltpremiere zu erleben.

Der Pfalzbau wird damit zum Schauplatz eines besonderen Tanzereignisses: Die neue Arbeit von Botis Seva verbindet die Ausdruckskraft des Streetdance mit Geschichten über Kindheit, Familie und harte Erfahrungen auf dem Schulhof.