Zwischen Frankenthal und Ludwigshafen könnte in den kommenden Jahren eine neue kilometerlange Wasserstoffleitung entstehen. Der Kasseler Fernleitungsnetzbetreiber Gascade will mit einem neuen Leitungssystem Wasserstoff durch die Vorderpfalz transportieren.
Nach Angaben von DIE RHEINPFALZ soll der Wasserstoff noch vor Ende dieses Jahrzehnts durch das geplante Fernleitungsnetz fließen. Konkrete Bauarbeiten an der neuen Leitung werden in dem Bericht jedoch nicht genannt. Die Pläne befinden sich demnach noch in der Vorbereitung.
Bestehende Leitung im Norden Ludwigshafens
Gascade hat zwischen dem Norden Ludwigshafens und Frankenthal bereits unterirdisch die Gaspipeline Midal verlegt. Ob und in welchem Umfang diese bestehende Trasse für das geplante Wasserstoffnetz genutzt werden könnte, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Auf den Fernleitungen soll künftig die Bezeichnung „HYLU“ zu lesen sein. Der Name wird im Bericht im Zusammenhang mit den Leitungen genannt. Für die Energieversorgung in der Vorderpfalz wäre das Vorhaben ein weiterer angekündigter Baustein auf dem Weg zu klimafreundlicheren Energieträgern.
Noch keine Angaben zu Zeitplan und Auswirkungen
Für Anwohner in Ludwigshafen und Frankenthal nennt die Veröffentlichung bislang weder einen konkreten Baubeginn noch genaue Trassenverläufe, Bauabschnitte oder mögliche Verkehrseinschränkungen. Auch zu angeschlossenen Unternehmen und Abnehmern des Wasserstoffs werden keine Angaben gemacht.
Fest steht nach dem Bericht lediglich das Ziel des Netzbetreibers: Gascade will ein neues Fernleitungssystem aufbauen und Wasserstoff zwischen Frankenthal und Ludwigshafen transportieren. Weitere Details müssen im weiteren Planungsverlauf bekannt werden.