Die Häfen gehören zum Namen Ludwigshafens – ihre Bedeutung für die Entwicklung der Stadt ist vielen jedoch nicht mehr präsent. Eine virtuelle Ausstellung des Stadtmuseums macht diese Geschichte nun wieder sichtbar und führt durch die Veränderungen, die Ludwigshafen zu Land und zu Wasser geprägt haben.

Fotos aus einer Zeit des Wandels

Unter dem Titel „Hafengeschichten. Was bewegt Ludwigshafen?“ dokumentiert die digitale Schau die Geschichte der Ludwigshafener Häfen. Zu sehen ist unter anderem ein Foto aus den 1950er Jahren: Hafenarbeiter arbeiten am ehemaligen Zollhof-Hafen mit einem Schrott-Magneten.

Das Bild steht beispielhaft für eine Epoche, in der die Arbeit an den Hafenanlagen zum Stadtbild gehörte. Die Ausstellung lenkt den Blick damit auf einen Teil der Ludwigshafener Vergangenheit, der nach Darstellung der Quelle teilweise aus dem öffentlichen Gedächtnis geraten ist.

Eine junge Stadt mit vielen Veränderungen

Historisch betrachtet ist Ludwigshafen eine sehr junge Stadt. Gleichzeitig war und ist ihre Geschichte von Veränderungen geprägt. Die virtuelle Ausstellung stellt dabei nicht nur Entwicklungen an Land heraus, sondern nimmt ausdrücklich auch die Veränderungen zu Wasser in den Blick.

So verbindet das Stadtmuseum Stadtgeschichte mit der Frage, welche Bedeutung die Häfen für Ludwigshafen hatten und wie sich dieser Teil der Stadt gewandelt hat. Für Einwohnerinnen und Einwohner bietet die digitale Präsentation einen Zugang zu historischen Bildern und Geschichten, die im heutigen Stadtbild nicht immer unmittelbar erkennbar sind.

Die Ausstellung ist zugleich ein Abschiedsgeschenk der wissenschaftlichen Volontärin Lena Simon. Weitere Angaben zu den einzelnen Stationen oder zum zeitlichen Ablauf der Präsentation nennt das vorliegende Material nicht.