In der Metropolregion Rhein-Neckar wächst die Sorge vor einem Verkehrskollaps. Die Ludwigshafener SPD-Stadtratsfraktion unterstützt deshalb die Warnung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Ortsgruppe Ludwigshafen, und verlangt eine bessere Abstimmung von Baustellen und Umleitungen.
Besonders angespannt ist die Verkehrslage durch die Sperrung des Nordbrückenkopfs der Kurt-Schumacher-Brücke. Dieser ist laut dem Bericht seit dem 4. August gesperrt. Welche Dauer die Sperrung hat oder welche konkreten Umleitungen gelten, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
SPD fordert leistungsfähigen Nahverkehr
Die Sozialdemokraten unterstützen nach eigenen Angaben nicht nur die Forderungen der GDL, sondern auch jene der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Im Mittelpunkt steht ein leistungsfähiger und verlässlich finanzierter Öffentlicher Nahverkehr. Zudem seien ausreichende betriebliche Kapazitäten und genügend Personal bei der Bahn notwendig.
Die Forderungen zielen damit über die aktuelle Brückensperrung hinaus: Nach Ansicht der SPD braucht die Region eine koordinierte Planung, damit sich Baustellen, Umleitungen und Engpässe nicht zusätzlich verstärken.
Schreider: Baustellen besser koordinieren
Christian Schreider, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Ludwigshafen, fasst die Position der Partei zusammen: „Wir unterstützen die Forderung der Gewerkschaften – wie auch der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) – nach einem leistungsfähigen und verlässlich finanzierten Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), ausreichenden betrieblichen Kapazitäten und vor allem genügend Personal bei der Bahn und fordern gleichzeitig auch eine stärkere Koordinierung von Baustellen und Umleitungen in der Region“.
Damit erhöht die Ludwigshafener SPD den politischen Druck, Verkehrsprojekte und Ausweichrouten in der gesamten Rhein-Neckar-Region stärker aufeinander abzustimmen. Weitere Angaben zu möglichen nächsten Maßnahmen oder Entscheidungen liegen in der Quelle nicht vor.