Stillstand, Baustellen und große Unzufriedenheit: Ludwigshafen will seine Mobilität grundlegend neu ordnen. Bei einem Bürgerforum im Pfalzbau diskutierten am Dienstagabend rund 70 Zuhörer über die Verkehrssituation und die Frage, wie sich die Stadt künftig fortbewegen soll.

Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt (parteilos) begrüßte die Gäste. Er vertrat dabei den verhinderten Oberbürgermeister Klaus Blettner (CDU). Thewalt machte deutlich, dass die verschiedenen Verkehrsarten nicht gegeneinander ausgespielt werden sollen.

Mobilitätsplan bis 2040

Das zentrale Vorhaben steht bereits fest: Bis 2040 soll für Ludwigshafen ein urbaner Mobilitätsplan entwickelt werden. Hintergrund sind die erheblichen Herausforderungen im Stadtverkehr. Nach der Schilderung im Bürgerforum steht der Verkehr häufig oder bewegt sich nur langsam, statt flüssig zu laufen. Entsprechend groß ist der Handlungsdruck.

Der künftige Plan soll deshalb nicht nur einzelne Verkehrsprobleme betrachten. Entscheidend sei vielmehr ein Zusammenspiel der verschiedenen Verkehre, das für möglichst viele Menschen in Ludwigshafen reibungslos funktioniert und attraktiv bleibt, erklärte Thewalt.

Stadt sucht Lösungen für die Mobilität der Zukunft

Dass sich die Stadtverwaltung intensiver mit der Mobilität der Zukunft beschäftigt und entsprechende Konzepte vorbereitet, erscheint vor diesem Hintergrund folgerichtig. Der Anspruch lautet, die Mobilität nachhaltiger zu gestalten und zugleich die Erreichbarkeit in der Stadt zu verbessern.

Konkrete Einzelmaßnahmen oder ein fertiger Zeitplan für die Umsetzung wurden in dem vorliegenden Bericht nicht genannt. Fest steht jedoch: Der Mobilitätsplan soll bis 2040 die Grundlage dafür schaffen, wie Ludwigshafen seine Verkehrsarten künftig besser miteinander verbindet.